Das Arnsberger Frauenensemble

Der Witwer von Venedig


Bearbeitung und Inszenierung: Brigitte Rathert

 

Ort des Krimis ist Venedig, eine Stadt kurz vor dem Einmarsch Napoleons, eine Stadt voller Dekadenz, Lust und Ausschweifungen, aber auch Spitzeleien, Intrigen und Gift.

Die Autorin erzählt vor dieser Kulisse die Geschichte von Alvise Lanzi, einem reichen venezianischen Kaufmann, dessen vier Frauen unter mysteriösen Umständen sterben. Mit großer stilistischer Akribie beschreibt G. Wittkop die Dekadenz einer untergehenden Stadt. Nicht nur um die Auflösung eines kriminalistischen Rätsels geht es hier, sondern um ein makabres Fest der Sinne, ein raffiniertes ästhetisches Vergnügen.

Angeregt von einer uralten japanischen Form des Puppentheaters, dem „Bunraku“, agieren die Frauen als lebende Puppen, die durch schwarzgekleidete „Helfer“ auf der Bühne geführt werden. Der Text wird durch drei weitere Schauspieler synchron vor der Bühne gesprochen.

Text, Spiel, Ausstattung und Musik lassen das barocke Venedig lebendig werden. Man hört, riecht, schmeckt eine Zeit kurz vor dem Untergang und ist gleichzeitig gefesselt von der Kriminalgeschichte. Gibt es einen Mörder (eine Mörderin) oder sogar mehrere? Oder sind sie alle nur Marionetten in einem Spiel?

 

 

Bildergalerie

Das Arnsberger Frauenensemble Das Arnsberger Frauenensemble

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Premiere  
1. Mai 2005

Kulturschmiede Arnsberg
im Rahmen der „Criminale 2005“
  
Weitere Aufführung  
12. November 2005 Kulturzentrum Neheim

 

 

Presse

„Ein makabres Fest der Sinne“
(Westfälische Rundschau, 27. 4.2005)

„Außergewöhnlich und vor allem zauberhaft“
(Westfälische Rundschau 15.11.2005)

 

                     
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